Neue Bildungsangebote für mehr Teilhabe

Eine Berufsausbildung mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung – z.B. zum Fachinformatiker – ist in Deutschland nun erstmals möglich. Seit Sommer 2025 gibt es in Berlin, Chemnitz, Hannover und Stuttgart unterschiedliche berufliche Bildungsangebote für Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung. Dank des deutschlandweit und in dieser Form sogar weltweit einzigartigen Modellprojekts „Wege in den Beruf“. Ein Meilenstein für mehr Teilhabe am Arbeitsleben!

Auch nach Projektabschluss geht es weiter: Ein umfangreiches Schulungsprogramm in Kooperation mit der Nikolauspflege, dem Deutschen Taubblindenwerk (DTW) und dem SFZ Chemnitz/Berlin startete Mitte November in Präsenz in Stuttgart.

Ziel: die Mitarbeitenden weiterhin intensiv und umfangreich zu schulen im Bereich Taubblindheit/Hörsehbehinderung. Dazu gehörten Selbsterfahrung unter Augenbinden und Gehörschutz und ein Einblick in die Deutsche Gebärdensprache DGS durch Ben Gutwein, selbst taubblind. Mitarbeitendenqualifizierung für ein individuelles und speziell auf die Bedarfe angepasstes berufliches Bildungsangebot, das ist ein großer Schritt für mehr Teilhabe.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: 

Das Projekt Wege in den Beruf für Taubblinde Menschen

 

Bilder

Eine Mitarbeiterin führt an ihrem Arm eine Kollegin. Diese trägt eine Augenbinde und Kopfhörer
Eine Gruppe von Mitarbeitenden sitzt in einem Konferenzraum gemeinsam an einem Tisch. Alle tragen Augenbinden und Kopfhörer. Sie essen und trinken
Einrichtung:
Berufsbildungswerk Stuttgart